Dienstag, 19. Februar 2013

Schneeengel Nachts um halb 4

Schneeengel, ja.
Nachts um halb 4, nein.

Aber egal zu welcher Uhrzeit ich einen Schneeengel mache, mir fällt sofort dieser Satz ein und ich muss sofort an einen wundervollen, lustigen, überragenden Abend denken und vorallem an die liebe Katha!

Dieser Schneeengel bringt aber nicht nur tolle Erinnerungen, sondern auch einen weiteren Hacken auf meiner To-do-Liste.
Denn der Punkt "Schneeengel mit einem Kind auf Arbeit machen" ist heute erledigt wurden.
Leider kann ich euch von unserer Schneeengel- Familie keine Fotos zeigen, weil wir gleich anschließend eine Schneeballschlacht veranstaltet haben.
Kind sein ist cool!

Freitag, 15. Februar 2013

Einfach nur so

Frei. Ich hab heute ganz spontan frei bekommen.
Und diese Gelegenheit wollte ich nutzen, euch mal wieder etwas zu erzählen.
Hier sind also die "neusten" Nachrichten und Geschichten aus St. Petersburg nur für dich zusammen getragen.

Letzte Woche bin ich das aller erstemal zu spät auf Arbeit gekommen. Aber nicht, weil ich verschlafen habe.
Nein, ich war in der Metro zu sehr abgelenkt und bin deshalb in die falsche Metro gestiegen und hab es erst bei der 5ten falschen Haltestelle bemerkt, dass ich falsch war (:

Letzten Samstag(09.02) haben Nils, Sophie und ich mal wieder Touris gespielt und haben uns die Isaakskathedrale angeschaut. Da muss man einmal drin gewesen sein, wenn man hier lebt, aber nach einer halben Stunde waren wir schon wieder draußen.

Und in 2 Wochen kann ich den Punkt "auf ein Konzert gehen"von meiner In-St. Petersburg-to-do-Liste streichen. Yehaaaa!
Denn vom Kirchenbesuch ging es direkt zum Ticket kaufen.
In 2 Wochen kommen "The Baseballs" nach St. Petersburg.
Und wir sind stolze Besitzer für Karten für ihr Konzert.
Zum Glück sind wir alle schon lange 18, denn das Konzert ist erst am 18. Wer weiß, was da auf uns zukommt (:

Nach diesen Aktionen ging es kurz nach Hause.
Und dann ging es wieder in die Stadt in den MODclub.
Ahu!
Der Abend verlief nicht ganz so, wie geplant, denn wir sind sehr zeitig wieder gegangen, weil die Musik einfach überhaupt nicht anzuhören war.
Aber Spaß hatten wir dennoch, so waren Sophie und ich die meiste Zeit alleine auf der Tanzfläche oder Fina und ich haben einen Russen einen ziemlichen Schrecken eingejagt.
Denn Fina und ich haben uns etwas zu warm angezogen gehabt, weil wir ja nach Hause laufen mussten, und deswegen sind wir uns kurz umziehen gegangen.
Und dabei muss Fina die Tür nicht richtig verschlossen haben und wir haben schon drüber Scherze gemacht, was die Russen wohl denken werden, wenn wir zu 2t vom Klo kommen.
Und genau in den Moment, als wir uns wieder angezogen haben wurde die Tür geöffnet und ein ziemlich verdatterter Russe stand in ihr.

2 sich anziehende Mädchen auf dem Klo eines Club in Russland. Irgendwie hab ich den Typen den ganzen Abend dann auch nicht mehr gesehen. (:



Da wir ja nicht lange weg waren konnten wir den Sonntag noch gut nutzen und so haben Fina und ich zusammen Pralinen gemacht, um sie zu verschenken... Einfach nur so.
Insgesamt saßen wir ungefähr 5 Stunden, aber es hat sich gelohnt.
Und am Ende sind sogar welche für uns übrig geblieben. Sehr lecker (:

Dienstag und Mittwoch (12ter & 13ter) hatten wir Zwischenseminar. Und das ganze auf russische, obwohl wir nur deutsche waren.
Danach sind Johanna, Sophie, Nils und ich gemeinsam zur Peter und Paulfestung gefahren. Eigentlich wollten wir uns ein paar Eisskulpturen dort anschauen, aber wir haben beschlossen, dass wir das einmal machen, wenn es dunkel ist.
Statt dessen haben wir eine "Rutsche" unsicher gemacht.
Nein, die kleinen Kinder waren viel schlimmer als wir.




Los Nils!

















Die kleinen Kinder haben es vorgemacht!



Es war so schön, da musste ich gleich nochmal.
So viel erstmal wieder zu mir.
Ich werde meinen freien Tag nutzen zum spazieren gehen und um etwas Sport machen zu gehen, weil alle anderen müssen ja arbeiten..

Liebe Grüße,
eure Bettina

Samstag, 2. Februar 2013

Geisterstunde

Bei uns in der Wohnung spukt es.
Oder besser gesagt, in meinem Zimmer spukt es!
Pünktlich zur Geisterstunde um 12 klingelt irgendwas irgendwo in meinem Zimmer.
Gestern hab ich es zum zweiten mal gehört und darum musste Sophie gerade auch in meinem Zimmer sitzen um mir zu bestätigen, dass ich mir das nicht einbilde.
Und um 12 war es dann soweit. Das mysteriöse Klingeln war wieder zuhören...

Alle reden Deutsch

Egal wo man war. Am Bahnhof, im Laden, im Museum, im Bus, überall um einen herum konnte man die Gespräche verstehen oder (das vllt schlimmere) wir wurden verstanden.
Aber so ist das nunmal in Deutschland.

Hinter mir liegt eine Woche buntes Seminar.
Mit Ausflügen nach Leipzig, Pirna, Dresden oder einfach thematischen Einheiten über Probleme, den Sinn des Dienstes, Planspiel und und und.
In Dresden trafen wir dann auf ungefähr die Hälfte aller Freiwilligen und auch auf die Internationalen, unter denen sich auch ein paar bekannte Gesichter aus Der Vorbereitung in Wehlen waren.
Und natürlich. Wenn ich schon einmal (das einzige mal auch) in Deutschland bin, dann musste ich die Gelegenheit nutzen mich mit bekannten Gesichtern zu treffen.

Es wurde ein lustiger Flug...



... über den Wolken...
            





... mit tollem Ausblick.
 

Die lieblings Judith

Seminareinheit (:

Ben hat es geschafft, ein GANZES Hanuta  mit einmal zuessen (:

Zum Glück waren nicht so viele Leute
in dem Cafe (:

Ein Erlebnis ohne Zahnputzbild?
Gibt es nicht.

Überragend (:

Auf nach Leipzig...
 ... dort ging es erst ins Zeitgeschichtliche Forum. Und dann...
... traf ich meine lieblings Katha...

... war in diesem neuem Kaufhaus am HBF...


... und traf die liebe Nico

Wenn Belgien oder Frankreich nicht so weit weg wäre...
Sophie und ich mussten warten...

... und wir warteten weiter...

... wir mussten ziemlich lange warten...
... und irgendwann kam dann Marie und wartete mit...

... und irgendwann waren alle du und wir mussten nicht mehr warten.

Da Fina nicht mit nach Deutschland kam, bekam sie eine Karte.

Wir haben Yoga gemacht.
1,3,5 STIMMUNG


Danke für das Spiel.


Sinnlous















Nach Müde kommt blöd

Läuft.

Zu dritt war es schon ziemlich eng.

 
und dann ging es auch schon wieder zurück.
Die Tagen waren viel zu kurz und viel zu voll, um alle wieder zusehen.
Aber in 7 Monaten bin ich ja wieder da!
Aber ein ♥liches Danke allen, die sich auf dem Weg zu mir nach Dresden gemacht haben, um mich zu sehen. Und es tut mir leid, wenn ich nicht alle verewigen konnte, aber ich hab nicht von jedem ein Foto.

Inzwischen bin ich wieder fast eine Woche in Russland und habe meine komplette Wäsche mit Hand gewaschen, weil unsere Waschmaschine kaputt ist. Mal schauen, wann sie repariert wird (:
Ansonsten geht es mir gut und ich bin wieder fleißig am Arbeiten.

Küsse aus St. Petersburg

Samstag, 19. Januar 2013

Und los geht es

In wenigen Stunden ist es soweit. Das erste mal fliegen seit 10 Jahren.
Und es geht nach Deutschland. Genauer gesagt in die schöne Landeshauptstadt Dresden.
Vor mir liegen 8 Tage Seminar.
Ich treffe dort auf Freiwillige aus ganz Europa. Das wird ein Spaß.
Nach dem Seminar geht es direkt ohne Zwischenstop in Annaberg, wieder in meine WahlHEIMAT St. Petersburg.
Ich musste gestern auf Arbeit mich für eine Woche von den Kindern verabschieden... Zum Glück bin ich ja bald wieder da (:

Donnerstag, 10. Januar 2013

Weihnachtsgeschenk

Zu Beginn erstmal noch ein Nachtrag zu Moskau.
Hier ist das Video, für das wir auf dem Roten Platz getanzt haben.
Ich hoffe, dass es jetzt geht.

Die letzten Tage waren mit dir schönsten, die ich bis jetzt hier erleben durfte.
Mein erster richtiger Urlaub und den musste ich auch nicht alleine genießen.
Marcel hat sich für 12 Tage auf dem Weg zu mir gemacht. Seine Reise führte ihn von Leipzig über Berlin und Helsinki schließlich zu mir nach St. Petersburg. Das er diese Reiseroute gewählt hat, war auch für mich zum Vorteil, denn ich wohne am Finnischen Bahnhof, wo, der ein oder andere konnte sich das vllt vom Namen her schon denken, die Züge aus Helsinki ankommen. Und somit mussten wir nicht durch die halbe Stadt fahren, um zu meiner Wohnung zu kommen.
Ich war den ganzen Tag über schon mega aufgeregt und konnte vor Aufregung nichts essen und auch nicht still sitzen.
Deshalb war ich auch nicht böse, dass ich auf Arbeit anstatt der Besprechung beizuwohnen in die Küche zum Kartoffeln schälen, Salat vorbereiten und einkaufen geschickt wurde, denn am Abend fand eine Weihnachtsfeier für alle Mitarbeiter des Familienprojektes statt.

Ich habe Marcel also vom Bahnhof abgeholt und das erste was wir gemacht haben war Bescherung und ich hatte einiges auszupacken.
Mein Fensterbrett war voller Geschenke aus Deutschland.
In den nächsten Tagen haben wir soviel erlebt, aber vorallem sehr viel gelacht und die Zeit ist viel zu schnell vergangen.
Von der Stadt haben wir ein paar Dinge gesehen, aber das Wetter war irgendwie alles andere als motivierend vor die Tür zugehen.
Statt hartem russischem Winter trafen wir auf Regen und Tauwetter.
Das hielt uns aber nicht davon ab Schlittschuhlaufen zugehen ( ich war natürlich die erste, die hingefallen ist), einmal den kompletten Nevsky lang zulaufen, die Auferstehungskathedrale und die Peter und Paul Festung anzuschauen, auf dem Platz vor der Eremitage mit vielen (ange-/betrunkenen) Russen, (schlechtem) russischen Pop und rumtanzenden Animateuren Silvester zufeiern und natürlcih Geburtstag zufeiern.
Aber auch wurde viel gekocht, viel gespielt, gebastelt, Film geschaut (und natürlich waren wir auch im Küchen Kino. Zusehen war "Der nackte Nachbar" (sehr zur Freude von Marcel, weil er auch festgestellt hat, dass sich besagtes Küchenfenster keine 2 m von unserem befindet)

Einmal ganz schlau sein/tun


Sind sie nicht wundervoll, die Mützen

Malwine,
Sören
und Juan

Ein Zahnputzbild muss einfach sein


Ich hätte gern die Schuhgröße 30-10
(eigentlich wollte ich Größe 39, aber das mit den Zahlen hat nicht ganz
so geklappt )

Unser Blech zuhasue war für den Ofen ein wenig zu groß,
aber Not macht ja erfinderisch

♥

Fina ist irgendwie zuklein zum tanzen

So sah unser Silvester aus



Student sein hat schon vorteile

ja, also...

extra halb 9 aufgestanden, um für Fina einen Geburtstagskuchen
noch zumachen
( und dann hat Fina viel länger geschlafen, als sie gesagt hatte)

6ter Januar, Weihnachten in Russland
Mit der Krippe 2.0

Katha, für dich.
Dein Weihnachtsgeschenk.
Er ist nicht nachts halb 4 entstanden, aber spät und schön war es trotzdem

 
Der Beweis. Dieser Elch ist magnetisch

Irgendwie hat uns...

... das Schlumpfenfieber gepackt

Geburtstagskuchen Nummer 1

Durch einen Schreibfehler, russische Spitznamen und mit ein wenig nuscheln heiße ich übersetzt Mörenkeks.
Darum hab ich Mörenkekse bekommen

Kuchen 2


Auch an meinem Geburtstag holt uns die Architekutur Russlands ein.
(wir haben auch noch geklempnert und geputzt in dieser Nacht, weil unsere
Schüle ein Leck hat)

Jetzt tanze ich auch endlich zu Marcel seinem Lieblingslied
(aber nur in einer abgewandelten Variante)



und Kuchen 3

Wir haben einen richtigen geburtstag gefeiert
mit Topfschlagen,
Schokoladen würfeln...


... Dixit...

... Namenshüten...

... Gruppenbild...

... Basteln
und ganz viel Lachen

Weil es so schön war.


Zum Flughafen musste ich zum Glück nicht alleine fahren,...
... denn dann ging es für Marcel nach Hause,...

... aber es war wunderschön.